Reformierte Kirchen Bern Jura Solothurn

Kapitel 4

Auftrag und Aufgaben der Kirchgemeinde

Kirchliche Bestattung

Art. 52-54 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterKirchenordnung

Die kirchliche Bestattung ist ein Gottesdienst, zu dem sich die Angehörigen mit der Gemeinde versammeln, um einer verstorbenen Person und ihrer Vergänglichkeit im Lichte des Evangeliums zu gedenken und um Trost zu finden (Art. 52 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterKirchenordnung).

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBroschüre „Die kirchliche Bestattung – Wege beim Abschied“

Der Bestattungsgottesdienst findet in der Kirche oder in einem von der Einwohnergemeinde dafür bestimmten Abdankungsraum statt. Am Grab hält der Pfarrer eine kurze Besinnung mit Gebet (Art. 54 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterKirchenordnung).

Die zeitliche Ansetzung der Bestattung ist Sache der Bestattungsbehörden.
Der Kirchgemeinderat ist verantwortlich für hinreichende Information und Absprache zwischen den Bestattungsbehörden und den zuständigen Mitarbeitenden (Pfarrerin, Sigrist, Organistin) der Kirchgemeinde (Art. 53 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterKirchenordnung).

Die Durchführung einer kirchlichen Bestattung ist einem ordinierten Pfarrer vorbehalten (Art. 25 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterVerordnung über gottesdienstliche Handlungen nicht zum Pfarramt ordinierter Personen). Die zuständige Pfarrerin kann aus seelsorgerlichen Gründen auch kirchliche Bestattungen von verstorbenen Personen übernehmen, die nicht Mitglied der Kirche waren. In diesem Fall kann die Kirchgemeinde einen kostendeckenden Beitrag erheben. Genauere Informationen dazu: Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterRichtlinien für die Gebühren bei kirchlichen Trauungen und Bestattungen von Personen, die den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn nicht angehören oder nicht angehört haben.