Reformierte Kirchen Bern Jura Solothurn

Kapitel 4

Auftrag und Aufgaben der Kirchgemeinde

Abendmahl

Art. 38-43 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterKirchenordnung

Das Abendmahl erinnert an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern. Es ist die von Jesus Christus eingesetzte Feier zur Erinnerung und Vergegenwärtigung seines Todes und seiner Auferstehung mit den Zeichen Brot und Wein (Art. 38 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterKirchenordnung).

Der Streit um die Bedeutung des Abendmahls spaltete im 16. Jahrhundert die christlichen Kirchen. Die 1973 in der Leuenberger Konkordie erzielte Einigung schuf die Grundlage für die heutige Abendmahlsgemeinschaft zwischen allen evangelischen Kirchen.
 
Zur Teilnahme am Abendmahl sind alle eingeladen, welche die Gemeinschaft mit Jesus Christus suchen (Art. 38 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterKirchenordnung). Teilnehmende Kinder sind von ihren Eltern, in der Sonntagsschule oder im kirchlichen Unterricht in geeigneter Weise darauf vorzubereiten (Art. 41 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterKirchenordnung).

Für die Leitung der Abendmahlsfeier ist der Pfarrer verantwortlich. In der Feier können weitere Gemeindeglieder mitwirken, namentlich bei der Austeilung von Brot und Wein. Der Kirchgemeinderat kann die Leitung einzelner Abendmahlsfeiern nach Rücksprache mit dem Pfarramt ausnahmsweise weiteren Personen übertragen (Art. 42 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterKirchenordnung).
Nähere Regelungen dazu: Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterVerordnung über gottesdienstliche Handlungen nicht zum Pfarramt ordinierter Personen.